Spielabbruch in der Fußball-Kreisliga B: Wie die Polizei in Duisburg berichtet, hat der Schiedsrichter das Meisterschaftsspiel zwischen den zweiten Mannschaften von Hamborn 07 und Rot-Weiß Selimiyespor Lohberg am Sonntagnachmittag auf dem Sportplatz an der Westerwaldstraße beim Spielstand von 2:1 für die Hamborner vorzeitig beendet. Auslöser war demnach eine gelb-rote Karte für einen Lohberger Spieler in der 79. Minute. Wie die Dinslakener NRZ-Sportredaktion berichtet, soll sich der Kicker nach Angaben des RWS-Trainers Manuel Viltuznik über einen nicht gegebenen Elfmeter vehement beschwert haben. Daraufhin sei es lauter geworden – auch vonseiten der Zuschauer. Spielabbruch in Duisburg: Schiedsrichter fühlt sich von Kreisliga-Spieler bedroht Gegenüber der verständigten Polizei gab der Schiedsrichter später an, der vom Platz gestellte Spieler habe sich ihm gegenüber aggressiv verhalten und ihm gedroht. Daraufhin kam es zum Spielabbruch. Wenige Minuten zuvor hatte es bereits eine Rote Karte für einen Hamborner Kicker gegeben – nach einem Tritt ins Gesicht eines RWS-Spielers. Das berichtete Viltuznik ebenfalls gegenüber der NRZ. Zudem verteilte der Schiedsrichter insgesamt zehn Gelbe Karten – zwei für die Hamborner und acht für die Lohberger. Polizei schreibt Strafanzeige „Wir alle wissen, dass RWS einen schlechten Ruf hat“, betonte Viltuznik gegenüber der NRZ. „Wir sind auch keine Unschuldslämmer, doch heute wurden wir verpfiffen. Ich spiele jetzt seit über 35 Jahren Fußball, aber sowas habe ich noch nie erlebt.“ Der Schiedsrichter schrieb demnach einen Sonderbericht und die Polizei nach dem Spielabbruch und den Aussagen des Referees eine Strafanzeige.