1907Entstehung
Entstehung und Fusionen
Die heutigen Sportfreunde Hamborn 07 entstanden 1954 aus der Fusion der Vorläufervereine SV Hamborn 07 und SV Sportfreunde Hamborn. Der SV Hamborn 07 war 1911 aus der Fusion des 1903 gegründeten Ballspiel-Club Hamborn mit dem 1907 entstandenen Spielverein 07 Marxloh entstanden. Die Jahreszahl wurde dabei von dem Marxloher Verein übernommen, da der BC Hamborn keine Jahreszahl in seinem Namen führte. Der älteste Vorläufer des heutigen Vereins war jedoch der 1899 in Bruckhausen gegründete TV Rheinlands Eiche, der 1935 im damaligen SV Sportfreunde August-Thyssen-Hütte aufging, der seinerseits erst 1934 aus der Fusion des SV Sportfreunde 1920 mit dem Werksverein der August-Thyssen-Hütte entstanden war. Durch diese Fusion hieß der Verein bis 1938 TSV Sportfreunde August-Thyssen-Hütte und nach dem Ausscheiden der Hütte als Träger vier Jahre lang Turn- und Sportfreunde Hamborn 99/20. 1942 benannten sich die TuSF wieder in SV Sportfreunde Hamborn zurück. 1954 fusionierten der SV Sportfreunde und der SV Hamborn 07 zum heutigen Verein, wobei die Jahreszahl des SV Hamborn 07 verwendet wurde und der SV Sportfreunde zum Zeitpunkt der Fusion keine Jahreszahl führte
2Vereinsfarben & Wappen
Die Vereinsfarben von Hamborn 07 sind Schwarz-Gelb, im Wappen findet sich ein schwarzer Adler auf gelbem Grund, dennoch werden die Hamborner „die Löwen“ genannt, da im früheren Hamborner Stadtwappen der Bergische Löwe abgebildet ist, dessen Darstellung wiederum auf einen Siegelring zurückgeht, den ein aus dem Bergischen stammender Abt des Hamborner Klosters im 18. Jahrhundert verwendet hatte. Hamborn selbst hatte allerdings nie zu Berg, sondern meist zu Cleve gehört.
1Spielstätte
Die Spielstätte der Fußballer des SV Hamborn 07 war von 1913 bis 1954 zunächst der Platz an der Buschstraße. Von August 1954 bis Dezember 1970 spielten die Löwen im August-Thyssen-Stadion an der Franz-Lenze-Straße in Bruckhausen auf einem Gelände der August-Thyssen-Hütte. Nach dem Abriss dieses Stadions, an dessen Stelle ein Parkplatz sowie ein Ausbildungszentrum der Thyssen AG errichtet wurde, fanden die Hamborner Heimspiele zunächst im Marxloher Schwelgernstadion statt, bevor die Schwarz-Gelben 1978 auf ihre neu errichtete vereinseigene Anlage Im Holtkamp in Obermarxloh umziehen konnten, welche ein offizielles Fassungsvermögen von 5.000 Plätzen aufweist. Die überdachte Tribüne umfasst 500 Sitzplätze, der Rest sind unüberdachte Stehränge. Damit ist der Holtkamp die Sportstätte mit dem geringsten Fassungsvermögen aller bisherigen Heimspielstätten der 07-Kicker.
Die Spielstätte der Handballer war nach dem das Feld der Halle weichen musste die 1975 neuerrichtete Rhein-Ruhr-Halle. Dort spielten die Löwen bis Mitte der 80er Jahre, bevor der Umzug in den jetzigen Löwenkäfig an der Hamborner Straße folgte.